Karate und Kampfkunst

Was ist Karate – Karate ist eine japanische Form der Kampfkunst ohne Waffen, ein Kampfsport und eine Methode zur Selbstverteidigung.

Die drei Säulen des Karate sind Kihon, Kata und Kumite

Karate Kihon

Kihon

Kihon ist die Grundschule des Karate. Hier werden die Techniken grundlegend gelernt und verinnerlicht.
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Karate Kata

Kata

Kata ist ein imaginärer Kampf, einzelne Techniken werden verbunden und das Verständnis dafür vertieft.
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Karate Kumite

Kumite

Kumite ist Partnertraining und Kampf, hier werden Techniken zusammenhängend in der Anwendung ausgeführt.
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Karate erfreut sich großer Beliebtheit. karate-kampfkunst.de bietet Informationen zum Shotokan, Karate allgemein, asiatischen Kampfkünsten und Budokünsten. Unterschiedliche Gründe führen Kinder und Erwachsene in einen Karate Verein, z.B.:

Karate als Selbstverteidigung – sich sicher fühlen und verteidigen können

Gesundheit für Körper und Geist

persönliche Entwicklung durch Respekt und Disziplin


Die Kunst des Karate liegt im Tun

Das gilt auch für andere japanische Künste. Wer zu viel Theorie lernt und zu viel liest, bekommt vielleicht einen dicken Kopf, aber er lernt kein Karate. Also ab ins Dojo 🙂 Die Theorie kommt mit der Praxis.
Um ein Dojo zu finden, kannst Du die Dojo Suche bemühen, oder über die organisierten Verbänden gehen. Die zwei größten Organisationen in Deutschland sind der DKV und der DJKB.

Shotokan ist eine Stilrichtung des Karate-Do – dem „Weg des Karate“.

„Weg“, weil über die rein sportlichen Aspekte oder Wettkampfgeschehnisse ethische Werte vermittelt werden, deren Anwendung auch in den Alltag übergehen. Shotokan kommt in seiner heutigen Form aus Japan und wurde maßgeblich durch Gichin Funakoshi der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, Dojos dieser Stilrichtung findet man weltweit.
Wenn Sie einmal ein Karatetraining beobachten, finden Sie Einiges wodurch sich Shotokan erkennen lässt. Die Trainierenden stehen häufig sehr tief, unterstützen die Techniken mit kontrollierter Atmung, stoßen regelmäßig Kampfschreie aus und verhalten sich so gar nicht westlich. Warum sie das tun? Antworten finden Sie auf dieser Website.


Blognews
Perfektion – die Waffe des Karateka

Genauigkeit in der Bewegung, hohe Schnelligkeit, absolute Fokussierung – Perfektion in diesen Elementen führt zu einer präzisen, schlagfertigen Waffe. Bei der Fokussierung ist neben dem

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Schöner Blog von Gunnar Zemke, 3. DAN JKA

Auf einem Streifzug durch das Netz bin ich auf Gunnars Blog gestoßen, besonders gefällt mir die Bibliographie, auch, wenn das Trainng immer vorzuziehen ist, sind

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Ich liebe Kumite und hasse Kihon!

Mit Liebe und Hass verhält es sich ja so: Da wo die Liebe aufhört, fängt der Hass an. Zunächst entwickeln sich beide meist langsam in

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FAQ – Fragen
Gibt es auch Karate Kämpfer in UFC / MMA Kämpfen

Ja, die gibt es… anbei eine Liste aktueller Kämpfer. Aber es gibt noch mehr z, B. auch im K1.   . Michelle Waterson Kyoji Horiguchi

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Kata üben ist doch Nonsens, wofür soll das gut sein?

Kata üben beinhaltet z. B. in japanischen Kampfkünsten mehrere Phasen. Eine ist das Bunkai und daraus kommt man zum „Oyo“ – zur Anwendung. Auch in

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Wie viele Karateka gibt es weltweit?

Aktuellen Zahlen zufolge sind es wohl Einhundertmillionen also 100.000.000. In Deutschland sind es über 200.000. Wie belastbar diese Zahlen sind, kann ich nicht wirklich beurteilen.

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Bücher
Kanazawa – Im Zeichen des Tigers

„Das wird der beste Tag meines Lebens“ Wenn man wie Kanazawa Sensei mit dieser Einstellung jeden Tag beginnt, kann nichts mehr schief gehen. Fast nichts

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BUDDHA Teil 1: Kapilavastu

Fernsehen bildet 😉 Ein 3sat Beitrag am 3.12.2014 über Osamu Tezuka hat mich auf sein Werk BUDDHA aufmerksam gemacht. Die Geschichten und Legenden des Buddhismus

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Sportverletzungen

Verletzungen entstehen auf Grund von Überlastung, mangelhaften motorischen bzw. koordinativen Fähigkeiten oder z.B. Unfällen. Trainer und deren Helfer müssen Hilfe leisten, nicht nur aus rechtlichen

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Neueste Einträge im Vereinsverzeichnis / Webkatalog

Das Wesen des Shotokan ist freundlich und respektvoll
Und das liegt an der Maxime sich als Mensch weiter zu entwickeln und anderen gegenüber Respekt zu lernen.
Shotokan-Techniken können als Angriffstechnik oder Verteidigungstechnik eingesetzt werden und sind damit auch zur
Selbstverteidigung geeignet.
Je nach Dojo, Verein bzw. Organisation werden unterschiedliche Schwerpunkte gesetzt. So können sportliche Aspekte,
Wettkampferfolge, traditionelle Werte oder kommerzielle Interessen im Mittelpunkt stehen. Diese unterschiedlichen Interessen haben auch in den letzten Jahrzehnten zu einer Vielzahl an Karate Organisationen, Verbänden und Stilrichtungen geführt. …mehr zur Ideologie im Karate lesen
Historisch betrachtet existieren im Karate schon lange unterschiedliche „Strömungen“
Diese lassen sich in einzelnen Techniken und dem Gesamtkonzept einer Stilrichtung wiederfinden. Aber mit den Anforderungen der modernen Zeit stehen zahlreiche Facetten einer alten Tradition zur Prüfung an.
Medienformate, für Zuschauer ansehnlich aufbereitete Wettkampfformen, der unbedingte Wunsch Olympiadisziplin zu sein und alle dafür nötigen Anpassungen vorzunehmen, all das zehrt an der Mystik, diese Kunst vor vielleicht fünfzig Jahren bei öffentlichen Aufführungen ausgestrahlt hat: Karate war unbekannt, anders, geheimnisvoll. …mehr zur Karate Geschichte lesen
Für den Außenstehenden ist Karate manchmal nicht greifbar
Es wurde lange im Geheimen trainiert. Das gilt für zahlreiche Kampfkünste, warum auch sollte man seine Kenntnisse und Fähigkeiten der Öffentlichkeit und somit unter Umständen seinen Feinden preisgeben?
Die Zeiten haben sich geändert, die Feinde früherer Generationen existieren so nicht mehr. Karate hat den Weg in die Öffentlichkeit gefunden ist aber nicht leicht zu durchschauen. Worin keine Auszeichnung liegt, eher eine Einschränkung. …mehr zum Thema Karatverein lesen
Die Elemente basieren immer noch auf dem Prinzip der Verschlüsselung
Die Weitergabe in Form praktischer „Leibesübungen“ ist eine Ursache für fehlende Aufzeichnungen aus der Ursprungszeit des Karate.
Elemente, die einen großen Teil des Trainings ausmachen, sind für Zuschauer zum Teil unverständlich, bis ermüdend langweilig. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Elemente selber nicht den Charakter haben, Ihr Innerstes zur Schau zu stellen. Sie hatten einst die Aufgabe, Wissen vor zu neugierigen Blicken zu schützen.

Die Elemente des Karate

Kata

eine Aneinanderreihung von Einzeltechniken zu einer definierten Abfolge …mehr zum Thema Kata lesen

Kihon

die Konditionierung von Techniken und körperliche Entwicklung durch ständige Wiederholung …mehr zum Thema Kihon lesen

Kumite

das Training mit einem Partner …mehr zum Thema Kumite lesen
Ein Brett zerschlagen können
Bruchtests wurden falsch verstandenes Synonym für die Kampfkunst. Man hat mit solchen Demonstrationen Aufmerksamkeit erweckt, für eine nach Außen nicht spannende Geschichte. … mehr zum Thema Bruchtest lesen


Adelige, Bauern oder beides?
Wer denn nun sein Wissen über spezielle Fähigkeiten schützen wollte, darüber ist man sich nicht einig. Der Ursprung des Karate ist aufgrund der fehlenden (oder nicht öffentlich gemachten) Informationen umstritten.
Es könnte so sein, daß die japanische Landbevölkerung, der einst verboten wurde Waffen zu tragen, ein geheimes Selbstverteidigungssystem zum Selbstschutz entwickelt hat. Es wäre auch möglich, daß Samurai Familien zum Schutz Ihrer Interessen oder der eines Shoguns bzw. Kaisers jeweils solch ein System entwickelt haben. Vermutlich waren es aber keine Bauern, deren sozialer Status hierfür keinen Raum bot.
Wie dem auch sei:
Die Weitergabe der daraus entsprungenen Karatestile und seiner Techniken erfolgte geheim und zum Teil in verschlüsselter Form.
Im Fall der Samuraifamilien wurden besondere Kenntnisse immer nur dem ältesten Sohn vermittelt. Das müsste zwangsläufig dazu geführt haben, daß sich zahlreiche Stile bildeten. Und wenn Karate als geheime Errungenschaft der Landbevölkerung im täglichen Überlebenskampf betrachtet wird, kann man davon ausgehen, daß sich die Ausübung eines Stils in seiner speziellen Form auf ein begrenztes Gebiet beschränkt hat.
Hierfür spricht auch, daß einige alte Stile in Ihrer Bezeichnung den Namen einer Stadt oder Region tragen. …mehr zur Karate Geschichte lesen
Eine gewisse Abschottung nach Außen und ein Vorhandensein zahlreicher Stile
liegt in der Natur der japanischen Kampfkunst.

Karate könnte man als „naturgewachsen“ bezeichnen. Und nicht alles muss den Einheitsformaten unserer (globalen) Gesellschaft unterworfen werden. Diese Einheitsformate unterliegen derzeit den Ansprüchen der Medien und des Marktes, fordern Kontrollierbarkeit und Steuerung, verlangen Strukturen und zum Teil zerstörende Veränderung.
Damit man eine Sache pressen, einpacken und vermarkten kann, muss sie „egalisiert“ werden. Damit man sie schnell und einfach vermitteln und verstehen kann und somit konsumierbar macht, muss man jedes Element auf Verwertbarkeit prüfen, was nicht verwertbar ist wird weggeworfen. Das kann nicht das Ziel sein!
Die Vielfalt des Karate sollte erhalten bleiben! …mehr zur Karate Geschichte lesen


Karate in Konkurrenz zu anderen Sportarten und Kampfkünsten

Das Überleben einer Kunst oder Sportart ist nicht zwangsläufig an die Zahl der Ausübenden gebunden. Betrachtet man Judo und Fußball in seiner Organisationsstruktur, lässt sich folgendes erkennen: Es gibt weltweit jeweils einen maßgeblichen Verband und alle „spielen“ nach den gleichen Regeln. — Das ist im Karate derzeit nicht so. —
Es gibt real nicht das „eine Karate“, so wie es „das Judo“ gibt und es existieren mehrere weltweit agierende Verbände. Wettkampfgestaltung und Regelung sind nicht einheitlich und die Gesamtstruktur über alle Verbände und Organisationen ist unübersichtlich.
Man ist nicht so publikumswirksam wie etablierte, mediengerechte Sportarten und wird nicht wöchentlich ganze Stadien füllen und in seiner „traditionellen“ Form gibt es dieses Ziel auch nicht. Und doch könnte das Überleben einmal nur von finanziellen Mitteln, unter Umständen auch vom Zuschauer abhängen. Es bleibt spannend, welchen Weg Karate selbst nehmen wird und welchen Preis man dafür zahlen muss. …mehr über Karate Stile lesen
Man muss es selbst erleben
Die Faszination der Kunst lebt vom individuellen Erleben der Bewegung. Der Ausführende selbst steht im Trainings-Mittelpunkt, sein Körper, sein Geist. Dabei ist man nicht Zentrum, sondern Teil des Ganzen. Den eigenen Körper kennen lernen, die Mechanik des Bewegungsapparates, seine Möglichkeiten und Einschränkungen, Bewegungsradius und Grenzen, die Kontrolle über eine perfekt konditionierte Bewegung, die Freiheit durch definierte Formen erleben, all das ist bezeichnend für Karate, aber nur durch eigenes Erleben vermittelbar. …mehr über Karate Vereine lesen

Man kann auch sagen: ein Universalheilmittel 😉
Im Ernst: Geeignet von 12 Jahren an aufwärts bis ins hohe Alter, hält es geistig und körperlich fit, fordert und fördert Willen und Durchsetzungsvermögen, kann als Wettkampfsport betrieben und mit einiger Übung auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.
Es wird in den Vereinen / Dojos auch für Kinder ab ca. 6 Jahren oder noch jünger angeboten, wobei dann der spielerische Teil stärker im Vordergrund steht, ist in dem Sinne kein Mannschaftssport, auch wenn man gemeinsam trainiert, vermittelt nur wenig Emotionen sondern will im Gegenteil eine harmonische innere Leere erreichen.
Respekt vor dem Gegner und die Entwicklung des Charakters sind in der traditionell „angehauchten“ Form wichtiger als ein Wettkampferfolg.
Karate macht vor allem Spaß
Unabhängig von Konventionen, Stilrichtungen und Organisationen gibt es eine große Karategemeinde die mit Spaß bei der Sache ist und durch zahlreiche Veranstaltungen, Lehrgänge und Trainingslager ein gemeinsames Erlebnis verfolgt:


Tipps 

Karate Anfänger:

Grundlagen

Karate für Frauen:

Selbstverteidigung

Karate für Senioren:

Jukuren – fit sein im Alter

Karate für Kinder:

Spaß geht vor 🙂

Es gibt verschiedene Weltverbände, eine Übersicht finden Sie hier. Karate weltweit

Katas:noch mehr Katas:Karate Ausrüstung:
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