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Feb 042012
 
 Kopfschutz Karate  4. Februar 2012  Ausrüstung Tagged with: ,

Warum und wann sollte man einen Kopfschutz tragen ?

Im Shotokan Karate sieht man nur selten einen Kopfschutz. Das liegt größtenteils daran, daß im Kumite kein Vollkontakt gegen den Kopf erlaubt ist.

Einen Kopfschutz sollte man aber beim Sparring tragen oder wenn man sich entscheidet, mit einem Trainingspartner ein paar Runden Vollkontakt zu probieren. Das gilt auch für Cross Budo Einheiten, hier kann man nicht sicher sein, ob der „Trainingspartner“ über „Kontaktfragen“ genauso denkt, wie ein Karateka.

Der Kopfschutz vermindert und verteilt die Energie einer Technik gegen den Kopf.

Ein Kopfschutz kann den Zahnschutz nicht ersetzen und mindert die einwirkende Kraft nur, also Vorsicht bei Freizeit-Voll-Kontaktübungen, lieber etwas ruhiger angehen lassen.

Risiken ohne Kopfschutz

Das Verletzungsriskiko bei Tritten und Schlägen im Kopfbereich ist besonders hoch. K.O. Schläge gehen meistens gegen den Kopf.

Wird man derart getroffen, daß man benommen zu Boden geht, verhindert der Kopfschutz Verletzungen durch eine Aufprall mit dem Kopf.

Welchen Kopfschutz gibt es

Für verschiedene Einsatzzwecke gibt es unterschiedliche Kopfschutzformen:

  • einfacher Kopfschutz
  • Kopfschutz mit Gesichtsschutz
  • Tariningskopfschutz mit Kinn- Jochbein und Hinterkopfschutz
  • Gesichtsmaske gepolstert
  • Kopfschutz ohne Kinnschützer
  • Kopfschutz mit Ohrschutz

Eine ungepolsterte Gesichtsmaske bietet keinen wirklichen Schutz gegen Krafteinwirkung durch Schläge und Tritte oder bei einem Sturz.

Die Auswahl des Kopfschutzes sollte man vom Einsatzzweck abhängig machen. Je weniger Übung und Routine (grade bei Leicht- oder Vollkontakt) um so mehr Schutzelemnte sollte der Kopfschutz aufweisen.

Kosten

Ein Kopfschutz schlägt mit 25,- bis 100,- € und darüber zu Buche. Ausschlaggebend ist der Einsatzzweck und die Eignung.

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