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Jan 222015
 
Bewerbung_KDNW_Praaesident_Boos2

Am 15. März d.J. wird ein neuer Präsident für den KDNW gewählt, dem drittgrößten Landesverband im Deutschen Karate Verband (DKV).

Ich werde für dieses Amt kandidieren und möchte mich auf diesem Wege kurz vorstellen:

Ich bin 66 Jahre alt, Jurist und seit 2011 Pensionär. Ich habe in Bonn und Freiburg studiert, war dann von 1976 bis 1990 im Bundesfinanzministerium tätig. Ab 1990 war ich Geschäftsführer beim Bundesverband deutscher Banken und habe ab 2002 den Bundesverband Öffentlicher Banken als Hauptgeschäftsführer geleitet.

Karate mache ich seit 1969 (Unidojo Freiburg, Shotokan Karate Dojo Bornheim, Karateabteilung SSF Bonn, Unidojo Berlin, Karateabteilung BTV Brühl) Ich habe inzwischen den 3. Dan.

Von 1987 – 1989 war ich Vizepräsident des damaligen Nordrhein-Westfälischen Karateverbandes (NWKV), von 1989 – 1992 Präsident des NWKV/KDNW. Seit 1997 bin ich Mitglied im Schiedsgericht des DKV.

Ich habe seinerzeit die Fusionsverhandlungen der Karateverbände intensiv mitgestaltet, 1990 erstmals KARATE AKTUELL herausgebracht und das damalige Breitensportprogramm im Rahmen eines Modellprojektes mit dem Landessportbund und dem Kultusministerium landesweit umgesetzt. Auch in der Folge habe ich die Verbandsarbeit in NRW (z.B. als Mitglied im Bundes-Leistungszentrumsverein), Berlin (als Berater) und im DKV (im Schiedsgericht) begleitet. Insoweit sind mir der Verband und die Verbandsarbeit mit all ihren Facetten nicht fremd.

Der KDNW steht in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen und damit vor wichtigen Aufgaben. Die demographische Entwicklung und insbesondere die Einschränkungen bei der staatlichen Sportförderung müssen zu einer Fokussierung unserer Kräfte und Aktivitäten führen. Wir brauchen insoweit hocheffiziente und transparente Verbands- und Finanzstrukturen.

Hierzu muss auch die interne Kommunikation verstärkt werden, auch über die „Entwicklungen“ im DKV. Dafür müssen die Aktivitäten und die Verbandsarbeit im DKV intensiv mitgestaltet und von uns als drittstärkstem Landesverband in unserem Sinne beeinflusst werden.

Für „persönliche Machtkämpfe“ oder gar – wie man es in Köln sagt – „Klüngel“ darf kein Platz sein.

Und zum Schluss: Der KDNW bietet „Karate für alle“, d.h. keine Diskriminierung von Stilrichtungen !!

Für diese Aufgaben muss ein Präsident Einsatz und viel Zeit investieren. Das kann letztlich nur jemand, der beruflich nicht voll eingespannt ist.

Ich bin hierzu bereit !!

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Karl-Heinz Boos: "Ich kandidiere für das Amt des KDNW Präsidenten", 4.9 out of 5 based on 14 ratings
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