MACH MIT!
Feb 202012
 

Intensives Karate Training, Wettkampfsport oder Kumite in der Schwangerschaft sind meiner Meinung absolut tabu. Tritte oder Schläge auf den Bauch stellen ein sehr hohes Risiko für das Ungeborene und auch die werdende Mutter dar. Auch Kata ist nicht unbedingt zu empfehlen, wenn die Bewegungen ruckartig ausgeführt werden. Es gibt weitere für das Karate typische Belastungsszenarien und Haltungen, die nicht unbedingt zu einer Schwangerschaft passen.

Mein Tipp: Auf jeden Fall mit Frauenärztin / Frauenarzt absprechen, was in Frage kommt und was nicht und gezielt nach Karate fragen, schließlich ist es sehr wichtig, die persönliche Konstitution und Situation mit zu berücksichtigen.

Eine Möglichkeit wäre, mit Hebamme oder ärztlicher Betreuung eine Variation des Karatetraining abzustimmen, also z. B. fließende, weiche Bewegungen mit entspannender Atmung bei mittlerer Belastung. Sehr gut geeignet sind ja Wassergymnastik und Schwimmen, Vorteil bei Bewegung im Wasser ist der kühlende Effekt – also müsste jemand Wasser-Karate-Gymnastik erfinden 🙂

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