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Jun 292009
 
 Makiwara, Sandsack, Pratzen  29. Juni 2009  freie Artikel Tagged with:

Seit einigen Monaten ergänze ich das Training durch Sandsack- und Makiwaraeinheiten.

Distanz, Kontrolle, Abhärtung.

Man sollte das Training an Makiwara und Sandsack nicht übertreiben, aber wer ambitioniert an das Thema Karate herangeht, der sollte diese Trainingsmittel nicht unterschätzen.

Gefühl für die Distanz

Wie weit reicht ein Zuki, wie weit ein Mae Geri. Kann man einmal ohne Rücksicht eine Technik ausführen (Makiwara und Sandsack sind hart im Nehmen) spürt man sehr schnell, welche Reichweite einzelne Techniken haben und wie stark deren Wirkung ist.

Bessere Kontrolle

Die Trainingsgeräte geben ein gutes und direktes Feedback und ermöglichen eine bessere Kontrolle der Techniken. Man lernt seine Kraft einzuschätzen und spürt die Aufschlagenergie. Hält man einmal selber eine Pratze oder den Sandsack fest, während ein Trainingspartner daran eine Technik ausführt, vermittelt das einen guten Eindruck für die übertragene Kraft. Das hilft auch im normalen Partnertraining und man lernt die Kraft besser zu dosieren. Auch das Kime wird durch den Kontakt positiv beeinflusst.

Abhärtung

Die Angst zu treffen, ist höher als man zunächst annimmt. Die getroffen zu werden, kommt noch dazu. An den Trainingsgeräten spürt man eine falsche Haltung oder Ausführung sofort und nebenbei entwickelt man eine steigende Unempfindlichkeit der Kontaktflächen.

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