MACH MIT!
Jul 062009
 

Natürlich gibt es den ein oder anderen Sensei, der das als „Fremdgehen“ beurteilen würde, ein Training unter „falscher“ Anleitung. Aber gibt es wirklich einen Grund der dagegen spricht? Es kann doch nur bereichern, einmal das Training in einem anderen Dojo kennen zu lernen, vielleicht sogar verbandsfremd zu trainieren.

Lehrgang und Trainingslager sind auch nicht tabu

Wenn das Training in einem fremden Dojo nicht möglich wäre, dann könnte man auch keinen Lehrgang oder ein Trainingslager wahrnehmen und hier ist der Lernfaktor unumstritten. Besonders für Fortgeschrittene ist sogar ein Training in einer anderen Stilrichtung oder sogar einer anderen Kampfkunst zu empfehlen, wie soll man sich sonst über den eigenen Horizont hinaus weiter entwickeln?

Keine neue Wahrheit suchen

Es geht nicht darum, die „eine“ oder eine andere Wahrheit zu suchen. Vielmehr sollte man sich fragen, ob das Training in einem anderen Dojo hilft, aus dem einseitigen Trainingsalltag auszubrechen, der sich häufig nach einigen Jahren einstellt. Neue Fragestellungen schaffen ein besseres Verständnis, vorausgesetzt, man findet auch eine Antwort. Wenn immer alles gleich abläuft, erlangt man nur Routine.

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