MACH MIT!
Sep 302009
 
 Die Bewegung ist schon da  30. September 2009  freie Artikel Tagged with: ,

Man muss nur lernen sie abzurufen. Selbst bei einfachen Bewegungen haben Anfänger Probleme, Trainingsanweisungen in Bewegung umzusetzen. Statt einer gradlinigen Führung, legt die Faust beim Zuki einen Bogen zurück, obwohl die Bewegungsrichtung nach vorne gehen sollte, schwingt der Körper zur Seite etc. etc..

Einfache Anweisung = elegante Bewegung

Im Alltag fällt es uns z. B. nicht schwer einen Gegenstand zu greifen und dabei die Hand gradlining vom Ausgangspunkt zum Ziel zu bewegen. Das liegt daran, daß die Zielsetzung eine andere ist. Der Bewegungsablauf an sich wird nicht hinterfragt, oder betrachtet, man bewegt einfach die Hand von A nach B. Wer eine einfache Anweisung gibt, kann eine einfache Ausführung erwarten.

Die Faust startet an der Hüfte und stoppt auf eigener Kinnhöhe

Und den Rest macht der Körper alleine. Je mehr Details der Anfänger erfährt um so stärker ist er davon abgelenkt. Er fängt an zu denken, wird langsam, verschlechtert sein Timing und wird unpräzise. Statt den Weg der Faust und die einzelnen komplexen Bewegungen des ganzen Apparates zu erklären, sollte man Start und Endpunkte der „Körperteile“ (Faust, Arm, Schulter usw.) aufzeigen.

Die Faust ist immer fest geschlossen, Atmet

Einfach gehaltene Ergänzungen zu Ausgangspunkt und Ziel helfen dem Anfänger sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Weniger ist hier mehr. Aspekte, die von zentraler Bedeutung sind, sollten schon zu Beginn richtig gemacht werden.

Die Eleganz im Alltag

Um Bewegungen bewusst abzurufen, muss man sich der Fähigkeiten des eigenen Körpers, Bewegungsappartes und seiner „Schaltzentrale“ bewusst werden. Wer im Alltag einfache, als selbstverständlich empfundene Bewegungen genau beobachtet, entwicklelt ein Gespür, für die eigenen Fähigkeiten, entdeckt die Eleganz und Präzision, die seit Jahren ein unentdecktes Dasein schlummert.

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